"ISOLATOR NETZEN" e.V.

SIMSONFREUNDE

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Die Reise zum Mittelpunkt der DDR!

Eine länger geplante Ausfahrt, an einen ungewöhnlichen Ort und zu einem im Nachhinein ungewöhnlichen Tag.
Der 8. Mai 2016 ist Muttertag und zugleich Tag der Befreiung.
Zwei Tage zuvor verstarb Margot Honecker in Santiago de Chile und wir fahren zum Mittelpunkt der DDR.
 
Das Wetter sollte wieder sonnig, windig und sehr warm werden.
Morgens noch schnell den Mikrofaserlappen von Mutti geklaut und damit liebvoll den Staub vom Lack gewischt, kurz noch Sprit, Luftdruck und Proviant gecheckt, dann auf zum Treffpunkt.
Heute gingen 17 Fahrzeuge an den Start, wobei Horst mit seinem dicken Finger lieber den himmelblauen Trabbi fuhr.
Die Ausfahrt begann wieder in Netzen, mit einem Knattern und im Dunst einer Zweitaktwolke setzte sich die Gruppe in Bewegung.
Jeder hatte schon mal gewusst wo das Ziel ist, somit fuhren wir nach Gefühl und immer grob in Richtung Belzig! Das Wetter meinte es wirklich gut. Vorbei an blühenden Rapsfeldern, grünen Wäldern und Wiesen "flogen" wir durch das Land. Sehr zu schaffen machte uns dabei der starke Wind, der den Gefährten sehr große Anstrengungen kostete und so manches Schwälbchen dicke Backen machte. Nach gut einer Stunde war eine Pause notwendig, was auch der uns folgenden Kolonne Erleichterung brachte. Einige Autofahrer hatten einfach nicht die Geduld uns länger zu folgen! Ob es am Duft der Zweitakter lag oder an der Geschwindigkeit? Uns egal, wir erfreuten uns an der Tour quer durch die Republik.
Das letzte Stück des Weges in Richtung Weizengrund war dann eher reine Geländefahrt, immer durch den märkischen Wald. So erreichten wir über Stock und Stein den Mittelpunkt der DDR. Dank den Frauen, die uns an ihrem Ehrentag begleiteten, hatten wir ein sehr üppiges Picknick und langten ordentlich bei Kuchen, Kaffee und anderen Schmankerln zu.
Auf der Rückreise mußte natürlich in Golzow eine Rast bei der Eisdiele eingelegt werden. Dank dem schönen Wetter war auch die Schlange sehr lang und man konnte sich ausführlich über den einen "Maschinenausfall" auslassen (alles auf die lustige Tour). Später trafen wir dann in Lehnin das Schwalbenpärchen aus Golzow wieder und leisteten Erste Hilfe.
Ein Schwälbchen kam nicht weiter, da ihm die Luft knapp wurde. Aber Dank dem geballten Fachwissen vor Ort, konnte nach kurzem Schraubenschlüsseleinsatz die Weiterreise angetreten werden und gute Ratschläge gab es gratis dazu! Hier erwies sich wieder einmal die gut ausgestattete Werkzeugwickeltasche als wertvoller Helfer.

Als Fazit unserer Ausfahrt bleibt nur noch anzumerken: somit ging für uns ein erlebnisreicher Tag zu Ende, wobei wir ca. 85 km zurücklegten, Land und Leute kennen lernten und auch wieder jede Menge Spaß zusammen hatten.
 

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