"ISOLATOR NETZEN" e.V.

SIMSONFREUNDE

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2018 - Wir kommen...

Jetzt aber flug`s die Feder in die Hand genommen und dem treuen Leser / der treuen Leserin geschrieben.
So kurz vor dem Osterfest gibt es viel zu tun, die Finger sind schon bunt vom Eier färben, die Damen sind von der Eierlikörproduktion in einem angetüddeltem Dauerrausch, der Hahn kräht ganz schief (nachdem man ihm die Eier rauben wollte), kurz gesagt, die deutsche Grundordnung auf dem kleinen Bauernhof ist dahin.

Uns interessiert aber das Gemeinschaftsleben unseres Vereins, welches in diesem Jahr auch wieder gefrönt werden soll. Am 2. Februar trafen wir uns zum Startschuss in das neue Jahr, da doch das ein oder andere Event (neudeutsch für Vergnügungsveranstaltung) zu organisieren ist. Das diesjährige Simson Treffen findet am Wochenende 30. Juni – 01. Juli statt und soll doch einen Rausch der Sinne erwirken. Viel gibt es da zu bedenken, haben wir doch schon zwei Treffen hinter uns, bei dem allein das Wetter uns seine Launen spüren lies.
Am 17. Februar wurde ein Filmabend organisiert, wozu Kamerad Kleßen in seine „Partyscheune“ eingeladen hatte. Es ist schon erstaunlich was manch einer noch so auf seinem Dachboden für altes Filmgut hortet. Ich kann nur sagen herrrrrrrrlich, diese alten Filme, die wir in der Jugendzeit im Rahmen der staatlichen Verkehrserziehung schon gesehen hatten aber nicht verstehen wollten. Wer bitte schön fährt denn freiwillig auf einem Mokick mit festem Schuhwerk und welches Mädel trug damals freiwillig Astbeststützstrümpfe um sich nicht am Auspuff zu verbrennen. Muttis warnende Worte hallen heute noch im Ohre nach „… und vergiss nicht, die Nieren Junge, die Nieren!“ Da bekam man doch leicht was mit dem Tinnitus. Sei es drum, wir sind groß, klug und manch einer auch schwer geworden. Die Idee für ein Sommernachtskino ist immer noch nicht verworfen. Gut, früher war man im Kino mit der Jugendliebe wild am knutschen, heute werden wir auf lammfellbezogenen Stühlen sitzen, der Bierkasten steht in maximal einer Elle Abstand und wir werden Schutzhelme aus Alufolie tragen, um gefährliche Elektrostrahlung absorbieren zu können. Sieht bestimmt lustig aus, aber es hilft.

Muss ich jetzt das Wort absorbieren erklären? Ach ich mach`s einfach.

Im Duden steht für absorbieren – ist ein schwaches Verb. Das sagt doch alles oder? Dagegen aus dem lateinischen übersetzt „absorbere“ einsaugen, verschlingen. Das als Wissenskombination betrachtet bedeutet, das schwache Verb saug / verschlingt äußere für uns schädliche Einflüsse.

Nun weiter in unserm Quartalsbericht.
Mystiker werden jetzt Nachforschungen anstreben, 17. Februar „Filmeabend“ und 17. März „Geburtstagsfeier“.

Die Zahl 17:
• im antiken Griechenland; es gibt siebzehn konsonanten im Griechischen Alphabet! (wir haben mehr)
• in der Bibel; die Sintflut begann am siebzehnten Tag des zweiten Monats…! (es kann sich nur um Bier handeln und das wäre nun wahrlich keine Katastrophe)
• im Islam; die Gesamtzahl der Gebetszyklen (arab. Raka) beim fünfmaligen täglichen Gebet in Richtung Mekka beträgt siebzehn und es sind auch siebzehn Worte im Gebetsruf!
(das wäre doch mal eine Wissensfrage für Ali, wenn er wieder seinen Döner schneidet. Ich glaube er hat noch nicht nachgezählt! Aber ich weiß es, jetzt)

Aus jetzt, der Terminkalender ist schuld und sonst nix. Am 8. Januar 2016 wurde der Verein gegründet und in der kurzen Zeit können wir doch auf einige Erfolge zurückschauen. Darum, haben wir den 2. Geburtstag etwas doller gefeiert.
Die Geburtstagsfeier fand in Lehnin, bei Frank Niewar statt (also in seinem Laden „Das Cafe“), was eine sehr stilvolle Kulisse bot. Unsere Kameraden von den IFA Freunden waren auch mit eingeladen, die ein sehr tolles Geburtstagsgeschenk dabei hatten. Ab ging die Post! Zu Essen und Trinken gab es reichlich und die Stimmung war super. DJ (in Lautschrift: Die Dschäj) Engel hatte eine kesse Platte aufgelegt, wobei man heute dazu Playlist sagt. Keine Ahnung was das genau heißt, aber es war Musik da. Wie es dann auch so ist, wenn Kinder zu viel Alkohol trinken, es kam zur aggressionsfreien Übernahme des Mischpults und Denny R. trumpfte zum DSDS Star auf. Insider behaupten ja, Denny R. hat in seiner Kindheit, anstatt des Sandmanns, alle Folgen des „Kessel Buntes“ angesehen (heimlich auch im Westfernsehen „Der Blaue Bock“) und ist darum jetzt noch in der Lage, alle Titel des deutschen Schlagerolymps freihändig zu singen. In seinem 3`er Golf hat er gar kein aufpreispflichtiges Autoradio! Sollte er also mal mit offenem Fenster fahren und sie hören Marianne Rosenberg mit etwas tiefer Stimme singen, das ist dann Denny R.! Ach ja, wenn Tommy Gottschalk noch „Wetten dasssss….“ moderieren würde, ich hätte da eine Top Wette!!!

So liebe Freunde und Freundinnen,

(alles sauber gendern – neudeutsch für Gleichstellung! Aber da sieht man doch, dass die Deutsche Sprache der Gleichberechtigung mehr Ehre zollt, denn in unserm Sprachgebrauch werden Substantive groß geschrieben. Warum dann dieser auswärtige Sprachgebrauch?) nun bleibt mir nur noch daran zu erinnern, dass am 13. April der nächste Technikabend stattfinden wird. Als Thema des Abend`s ist angedacht „Bauartprüfung und Zulassungsrecht“!
Jaaaaaaaaaaaa, es ist Freitag der 13.!! Also nicht auf schwarze Katzen treten, links überschlagend mit dem rechten Bein aufstehen und dreimal hinter sich gespuckt, dann geht an dem Tag auch nichts schief.

Ich möchte an dieser Stelle unserem Kameraden Karsten danken, der sich aus einer Vielzahl von Themenwünschen, immer wieder sehr fachspezifisch vorbereitet. Im Topf sind noch viele Themenvorschläge, so wie „Schrauben mit Nüssen“, „blind nieten und stur schweißen“, „Klanganalytik beim zweiten Takt“, „Lederpflege am Moped und daheim“, „Frühjahrsputz für unsere Zugvögel“!

Ich gebe zu, manches Thema scheint anfangs sehr lustig aber bei intensiver Studie der Materie ergibt sich ein Forschungsfeld, nehmen wir nur „Lederpflege leicht gemacht“! Früher bei den Kameraden Kradmeldern war es unabdingbar sein Lederzeug zu pflegen. Für jedes Einsatzszenario gab es spezielles Lederpflegemittel, so wurde beim Stellungskampf Gleitfett verwendet, um im Gelände in tiefster Gangart die Fortbewegung zu erleichtern. Bei aktivem Beschuss diente das Kugelhagelfett als Schutz und sollte die Kugeln vom Körper wegflutschen lassen. Kettenfett wurde bei den Feldgendarmen benutzt, dagegen die Verwendung von Kontaktfett brachte nicht den gewünschten Erfolg, vielmehr hatte es negative Auswirkung. Ähmmm, es kam zu erhöhten medizinischen Nachversorgungen …. mehr möchte ich nicht ausführen, da doch einige junge Leser unter uns noch nicht das Elterngespräch absolviert haben.
Der Neuzeit geschuldet werden einige Jungens heute nicht mehr wissen was Kradmelder sind, da ihnen der aktive Bezug zum Ehrendienst fehlt und sie sich dem Zivildienst verschrieben haben. Töricht wer da denkt sie seien mit Kriechfett am Werk gewesen. Nein, auch diese jungen Leute haben einen Ehrendienst geleistet und wichtige Tätigkeiten verrichtet, da durch den Aufwuchs der Planstellen einfach das Personal in den Betrieben und Kombinaten fehlte. Oh, oh, ich drohe wieder abzuschweifen und das Rad der Geschichte neu zu zentrieren. Lassen wir das lieber.

Nun ja, flug`s sind wir jetzt auch am Ende angekommen und die Mine meines Genexkugelschreiber hat sich geleert. Ich wünsche uns allen ein erfolgreiches Jahr und hoffe auf viele erlebnisreiche Momente. Somit verbleibe ich mit einem lieben Gruß aus dem Schwalbennest.

Euer kleiner Tierfreund

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